irot Kalibrat

Checkliste · Software-Auswahl Kalibrierverwaltung Software: worauf achten – die Checkliste

Zwölf Fragen, die Sie jeder Kalibrierverwaltung-Software stellen können, bevor Sie sich entscheiden – mit dem Grund, warum sie zählen. Rechts steht, wie Kalibrat sie beantwortet; prüfen Sie es in der Demo.

Stand: 13. September 2026 · Geprüft von irot

  • Bis 20 Geräte dauerhaft kostenlos
  • Ohne Zahlungsdaten
  • Server in Deutschland
Gerätedatensatz
Gerät mit Prüfhistorie und Kalibrierschein
Worauf achtenSo macht es Kalibrat
Hält jede Prüfung die Mindestangaben fest?
Art der Prüfung, Prüfumfang, Ergebnis und Name der prüfenden Person – bei ausschließlich elektronisch übermittelten Dokumenten mit elektronischer Signatur. Das verlangt § 14 Abs. 7 BetrSichV für Arbeitsmittel.
jede Prüfung mit Art, Prüfpunkten, Ergebnis und prüfender Person (ohne Zusatzmodul)
Legen Sie die Fristen fest – und hält die Software Höchstfristen ein?
Art, Umfang und Fristen der Prüfungen ermittelt und legt der Arbeitgeber fest; für die Arbeitsmittel aus Anhang 3 BetrSichV gibt es Fristen, die nicht überschritten werden dürfen (§ 3 Abs. 6). Eine Software sollte Ihren Wert nehmen und vor dem Überschreiten warnen.
Ihre Frist gilt; die Höchstfristen aus Anhang 3 BetrSichV sind hinterlegt (ohne Zusatzmodul)
Bleibt die Historie, oder wird überschrieben?
Eine korrigierte Prüfung muss als Korrektur erkennbar bleiben. Löschen ohne Spur ist im Audit ein schlechtes Zeichen.
Storno mit Grund statt Löschen, verkettetes Änderungsprotokoll (ohne Zusatzmodul)
Wer erfährt von einer Frist – und was passiert, wenn niemand handelt?
Eine Erinnerung an alle ist eine Erinnerung an niemanden. Achten Sie auf eine verantwortliche Person je Gerät oder Abteilung und auf eine Eskalation.
wöchentlich je Abteilung per E-Mail, dazu je Frist an die verantwortliche Person und danach an die Verwaltung (ohne Zusatzmodul)
Werden Mängel bis zur Beseitigung verfolgt?
»Bedingt in Ordnung« ist erst erledigt, wenn jemand den Mangel behoben und aufgeschrieben hat, was getan wurde.
Mängelliste mit Frist, Verantwortlichem und Maßnahme (ohne Zusatzmodul)
Liegt der Kalibrierschein am Gerät, und kennt die Software die Rückführung?
Fällt ein Normal aus, müssen Sie wissen, welche Geräte damit geprüft wurden.
auf einen Klick, über mehrere Stufen der Rückführung (Modul Messtechnik, 5 € im Monat)
Brauchen Sie Messunsicherheit und Entscheidungsregel?
Wenn Ihre Kunden oder Ihre Norm es verlangen, gehört beides zu jeder Prüfung – gespeichert, nicht im Kopf.
je Prüfung gespeichert, nach DIN EN ISO 14253-1 (Modul Messtechnik, 5 € im Monat)
Steht der Status am Gerät?
Eine Plakette mit nächstem Termin und QR-Code beantwortet die Frage in der Halle, ohne dass jemand ins Büro geht.
für jeden Drucker und Etikettendrucker; der Code führt zum Gerät (ohne Zusatzmodul)
Geht es in der Halle, auch ohne Netz?
Geprüft wird selten am Schreibtisch.
als App, auch ohne Netz; Code am Gerät scannen (ohne Zusatzmodul)
Kommt die vorhandene Liste mit – und wieder heraus?
Import mit Vorschau, Export jederzeit. Was nur hinein-, aber nicht herausgeht, bindet Sie.
Server in Deutschland oder im eigenen Haus; Export nach Excel jederzeit (ohne Zusatzmodul)
Was bekommt der Auditor?
Eine Mappe mit allen Nachweisen statt eines Nachmittags im Archiv.
Auditmappe mit allen Nachweisen und Prüfsummen (Modul Audit & Nachweis, 8 € im Monat)
Was kostet es wirklich?
Je Gerät, je Zugang, je Modul? Was ist dauerhaft kostenlos, was kostet die Einführung?
Basis kostenfrei (20 eigene Geräte, 2 Zugänge); Grundausstattung 7 € im Monat plus 0,70 € je Mitarbeiter mit Zugang; Module von 3 bis 9 € dazu, alle zusammen 35 €

Was Kalibrat nicht macht

  • Kalibrieren und eichen. Kalibrat verwaltet Fristen und Nachweise. Kalibriert wird im Labor oder von Ihnen selbst; geeicht wird im gesetzlich geregelten Bereich.
  • Das ganze Qualitätsmanagement. Keine FMEA, keine statistische Prozessregelung (SPC), kein Reklamationsmanagement – Kalibrat ist für Prüfmittel, Arbeitsmittel und ihre Fristen gebaut, nicht als vollständiges CAQ-System.
  • Die Frist für Sie festlegen. Kalibrat schlägt übliche Werte vor und hält gesetzliche Höchstfristen ein; festlegen und begründen muss der Betrieb.
  • Strichcodes auf dem iPhone lesen. Dort liest die Kamera in Kalibrat nur QR-Codes; Strichcodes gehen auf Android und am Rechner mit Handscanner.
  • Mehr als 20 Geräte kostenlos. Die Basis endet bei 20 eigenen Geräten und 2 Zugängen.

Wie diese Tabelle entsteht

  • Verglichen werden Arten, keine Produkte anderer Hersteller. Wo eine Art sehr unterschiedlich ausfällt – CAQ-Systeme gibt es von schlank bis riesig –, steht »je nach System« statt einer Behauptung.
  • Die Spalte Kalibrat wird aus der Funktionsliste des Programms erzeugt: welches Modul eine Funktion braucht und was es kostet, kommt aus derselben Datei, nach der abgerechnet wird. Stand: 10.10.2026.
  • Wo wir eine Pflicht nennen, steht die amtliche Fundstelle mit dem Tag, an dem wir sie gelesen haben.

Quellen und Rechtliches

Quellen: § 14 Abs. 7 BetrSichV, im Wortlaut gelesen am 10.10.2026: gesetze-im-internet.de; § 3 Abs. 6 BetrSichV, im Wortlaut gelesen am 10.10.2026: gesetze-im-internet.de. Normtexte wie DIN EN ISO 9001 sind nicht frei lesbar und hier nicht im Wortlaut zitiert. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Fragen zur Auswahl

Schreibt eine Norm eine Software vor?

Nein. Verlangt werden überwachte Messmittel und Nachweise; womit Sie sie führen, entscheiden Sie.

Darf ich Prüfaufzeichnungen nur elektronisch führen?

Für Arbeitsmittel ja: § 14 Abs. 7 BetrSichV erlaubt die Aufbewahrung in elektronischer Form.

Wie teste ich eine Software, bevor ich mich festlege?

Mit eigenen Daten: die vorhandene Liste importieren, drei Geräte prüfen, einen Bericht ausgeben – und dann alles wieder exportieren.

Zwölf Fragen, eine Entscheidung.

Bis 20 Geräte dauerhaft kostenlos, ohne Zahlungsdaten. Zugänge vergeben wir derzeit nur auf Einladung; die Vorführung ist offen. Ihre Excel-Liste kommt mit.

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